Weihnachtswunder Elfriede

Was bzw. wer ist das denn. Ich traue meinen Augen kaum. Da sitzt doch mitten zwischen meinem Arbeitschaos eine mir unbekannte Eule.

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Als Betreuerin unseres Maskottchens samt Anhang habe ich durchaus mit Eulen zu tun, aber diese ist mir fremd. Um Ihren Hals trägt sie ein kleines grünes Täschchen. Aus diesem ragt ein Zettel heraus. Mit einem leisen Schuhu weist sie mich mit dem Schnabel auf jenen Zettel hin.

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Dort steht ungefähr sinngemäß geschrieben: Ich bin Elfriede, die Helferin des Weihnachtsmanns. Eine starke Windböhe hat mich vom Schlitten des Weihnachtsmanns gefegt und auf die Erde gewirbelt. Und ich habe gehört, dass die Stadtbibliothek Detmold ein Herz für Eulen hat. Ich benötige ein Plätzchen bis zum 24. Dezember, dann holt mich der Weihnachtsmann wieder ab.

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Ist doch klar, das wir sie beherbergen. Eulalia, Fritzi und Opa Eusebius freuen sich total über unseren Eulen-Gast und haben ihr sofort ein Plätzchen in ihrem Nest freigemacht. Dort ist es jetzt zwar ein bisschen eng, aber dafür richtig kuschelig.

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Und wenn die Eule des Weihnachtsmannes bei uns ist, dann kann Weihnachten ja nur ganz besonders werden.

In diesem Sinne – Frohe Weihnachten!

PS: Ich danke der lieben Kollegin, die Elfriede an mich verwiesen hat!!!!!!

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MRK-Rückgabe-Fantastereien

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„Oh, die Maus ist im Weltall verschollen!“ kam als spontaner Ausruf beim zurückbuchen eines Sendung mit der Maus Buches zum Thema Weltall.

Wir hatten gerade unseren Medienrückgabekasten geleert und machten uns nun ans Rückbuchen.

IMG_3547Als nächstes Buch war vom Leserraben der Detektiv Paule an der Reihe. Also schickte unsere Fantasie nun den Detektiv Paule auf die Suche nach der Maus im Weltall. So ging das mit den Büchern weiter. Aus jedem folgenden Titel schnappten wir uns ein Stichwort und spannen unsere Geschichte weiter.

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Also, der Detektiv Paule traf auf das Einhorn Sternenschweif setzte die Suche nach der Maus reitend weiter fort.

 

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Er entdeckte die Maus nicht in der Nacht und auch nicht bei den vielen Planeten.

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Die Maus war auch nicht im Möwenweg zu finden.

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Paule machte sogar den Pilotenschein um weiter nach der Maus suchen zu können. Aber vergeblich.

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Er spannte auch noch die Feuerwehr mit bei der Suche ein. Auch das half nichts- die Leiter war nicht lang genug.

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Also machte er bei der Polizei eine Vermisstenanzeige.

 

 

 

Jetzt hatten wir alle Medien zurückgebucht.

Leider bleibt dabei das Schicksal der Maus im Weltall ungewiss.

Eulalia – Glückliches Wiedersehen

Viele unserer Bücher haben schon im Magazin der Lippischen Landesbibliothek ein vorübergehendes Heim gefunden (Ihr wisst ja – wegen Renovierung). Wir Mitarbeiter gehen regelmäßig dorthin, um Bücher hineinzusortieren oder bestellte Bücher rauszusuchen. Aber unsere kleine Eule durfte nie mit. Obwohl sie sich doch unbedingt selbst überzeugen wollte, das ihre Bücherlieblinge dort gut untergebracht sind.

Und dann eines Tages, wurde das Eulchen einfach in den Rucksack gepackt und mitgenommen. Welch eine Freude. Eine kleine glückliche Eule flatterte durch die langen Regale des Magazins und begrüßte ihre Bücherfreunde. Jedes Eckchen wurde erkundet.

Als es nach einiger Zeit wieder zurück „ins Nest“ ging, lag auf dem Eulengesicht ein glückliches Strahlen.

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Das Märchen von den 3 Strahlenzwergen

Behütet

Es war einmal eine schnuckelige Bibliothek im lippischen Städtchen Detmold, die wurde renoviert. Etagen wurden leergeräumt, Löcher in die Wände gebohrt, Stromkabel freigelegt etc. Und nun begab es sich, das drei der dort arbeitenden Kolleginnen anfingen, sich vor evtl. auftretenden Strahlungen zu fürchten. Um dem zu entgehen, bastelten Sie sich Stromableitungshüte.

So fühlten Sie sich gut „behütet“ und zogen in die oberen Etagen, um die Strom-Ableiter zu testen. Doch zum Entsetzen aller zogen sie die Strahlen an. Diese rauschten ungefiltert vom Ende der hausgemachten Hauben direkt hinab in die überraschten Kollegen.

 

Verstrahlt

Im absoluten Strahlenrausch unsinnige Dinge tuend, waren die Kollegen jetzt allerdings nicht mehr für den vernünftigen Bibliotheks-Dienst zu gebrauchen. Nun spuken sie fröhlich kichernd durch die oberen Stockwerke und bringen den ein oder anderern Handwerker um den Verstand! Und wenn sie nicht zu Vernunft gekommen sind, dann …

Schritte um Mitternacht

Oskar kroch ein Schauer über den Rücken. Er war gerade aufgewacht. Mitten in der Nacht, wie es sich für ein ordentliches Gespenst gehörte. Etwas war anders als sonst. Da war ein Wispern und Kichern, wo man sonst nur Stille vernahm. Wer hatte sich da in die Bibliothek eingeschlichen. Am liebsten hätte Oskar sich ja wieder in seinen Schlafschrank verkrochen – aber ein Gespenst mit Angst – wo gibt’s denn so was. So hat er all seinen Mut zusammengenommen und ist in Richtung der Geräusche geschwebt. Die wurden im 1. Obergeschoss richtig laut. Oskar huschte auf die Galerie, von der man aufs 1. Obergeschoss herunterblicken kann.

8 Kinder und zwei Erwachsene wuselten dort herum. Oskar war fassungslos. Das könnt ihr am Tage machen, aber doch nicht mitten in der Nacht. Die können was erleben. Oskar begann, mit schleppenden Schritten über die Galerie zu schlurfen. Er schlurfte immer lauter. Unten waren die Kinder aufmerksam geworden. Jetzt lies Oskar noch Lichter über die Wände gleiten. Erschrockenes Aufatmen von unten lohnt es ihm, aber keines der Kinder gruselte sich genug (oder wollte sich nicht die Blöße geben), um schreiend aus der Bibliothek zu rennen. Oskar gab auf und zog sich in seinen Schlafschrank zurück.

In der nächsten Nacht begegnete Oskar – diesmal wieder in der Stille der Nacht – Eulalia. Die erzählte ihm, dass in der vorherigen Nacht die Bibliotheks-Gruselnacht für Kinder von 8 – 9 Jahren war.  Und zu Oskars Freude flüsterte Eulalia ihm noch zu, dass die Kinder doch sehr beeindruckt von seiner Gruselshow waren und sich  doch ganz schön gegruselt hatten.

 

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Ort: Stadtbibliothek Detmold, leeres 1. Obergeschoss

Zeit: Samstagabend, 23. Juni von 19.00-01.00 Uhr

Beteiligte Personen: 8 furchtlose Kinder im Alter von 8 – 9 Jahren                                           und 2 unerschrockene Mitarbeiterinnen

Zweck: Das Gruseln zu lernen

Mittel zum Zweck: Gespensterbowling, Gruselmemory, Basteln von Gruselmasken und Taschentuchgespenstern, Vorlesen und Erfinden von Gruselgeschichten

Stärkungsmitttel: Gruselschleim, Wurstfinger, Schaumkussgespenster, Gruselglibber und schielende Äpfel

 

 

 

Frohe Ostern

schlafender Hase

Da haben wir aber „doof“ aus der Wäsche geguckt – Opa, Fritzi und ich. Wir kommen von einem kleinen Bibliotheks-Inzpizierungs-Flug zurück und wollen es uns in unserem Nest kuschelig machen – da ist dieses besetzt! Ein kleiner schlafender Hase und ganz viele bunte Eier lagen darin. Das ist bestimmt einer der Lehrlinge vom Osterhasen. Der ist den Oster-Stress noch nicht so gewohnt wie sein Lehrmeister. Der brauchte wohl zwischendurch Mal eine Mütze voll Schlaf. Wir haben Ihn gelassen wo er ist und sind leise davon geflattert. 2 Stunden später war der kleine Kerl weg – aber  die Eier, die warn noch da. Zusammen mit den Süßigkeiten, die uns die Kollegen da lassen, werden wir ein schokoladiges Ostern haben … und wir wissen es jetzt ganz genau. Es gibt ihn. Den Osterhasen!!!

Habt ein schönes Fest!

Eure Eulalia