Wie lernen wir Neues am Besten?

Neues Jahr, neuer Name. Die Stadtbücherei Detmold heißt seit Anfang des Jahres Stadtbibliothek Detmold und nicht nur die ganzen Stempel, Logos, Beschriftungen etc. müssen geändert werden, sondern auch die Phrase in den Köpfen der Mitarbeiter. Wie wir versuchen den Namen so schnell wie möglich zu behalten, zeigen wir euch in diesem kleinen Video.

Wie wir die Leopoldstraße lahm legten

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Vielleicht nicht gerade wir selbst, aber mit einem kleinen Anruf …

Und das kam so:

An einem brüllend heißen Donnerstag Mittag im September des Jahres 2016 begab es sich, dass die Stadtbücherei Detmold für eine Brandschutzübung die Feuerwehr (die um die Übung wusste) alarmierte. Diese kam mit großem Tatütataa und drei Wagen vorgefahren. Mit zwei Wagen, die unsere gute Leopoldstraße für die Autos sperrten und einem Wagen, der mit ausgefahrener Leiter eine Personenrettung aus dem Dachgeschoss simulierte. Da war bei uns natürlich riesig was los.

Aber man sollte es nicht glauben, selbst bei einer Absperrung von der Feuerwehr versuchen doch immer noch vereinzelte Autofahrer 1. an der Sperre und 2. sogar noch an dem ausgefahrenen Leiterwagen, der mitten auf der Fahrbahn stand und weder rechts noch links Platz zum Fahren lies, vorbei zu fahren! Das klappte wenigstens nicht. Was wäre denn bei einem richtigen Notfall, wenn die brennenden Bröckchen so nett auf einen herniederprasseln? Drängeln wir uns dann auch ohne Rücksicht auf Verluste (vielleicht sogar der eigenen) an der Feuerwehr vorbei so nach dem Motto „Ach Entschuldigung, ich habs eilig, machen sie doch mal Platz“? Der da oben, fast verkokelt, hat doch noch ein bisschen Zeit, oder? (‚Schuldigung jetzt sind die Fünkchen mit mir losgebrannt).

Zurück zur eigentlichen Übung: Die lief sonst fix und reibungslos. Dank Aufklärung und Anweisungen der Feuerwehr wissen wir jetzt zumindest, wie wir uns verhalten sollen und wo unser Sammelplatz im Notfall ist!

Und wir kamen in den Genuss, unsere Feuerwehr mal „in Aktion“ zu sehen, ohne dass sich eine Katastrophe ereignet hat!

Danke an die Feuerwehr Detmold für die Infos und für die Aktion!

Begegnung mit einer „Grande Dame“

Wer durch diese Tür geht, betritt ihr Reich.

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Sie ist hier die Königin.

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 68 Jahre alt –  davon 67 Jahre als aktives Mitglied der Adlerwarte Berlebeck.
Sie ist fast 2 1/2 mal so alt, wie sie in „freier Wildbahn“ geworden wäre … und man merkt ihr das Alter kein bisschen an! Grandios, absolut unübertrefflich.
Sie hat schon diverse Betreuer verschlissen – und selbstverständlich hat sie auch ihren jetzigen voll im Griff!

Gauki, die afrikanische Schlangenadler(Gaukler)-Dame beherrscht die Szene.

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Unsere Eulalia wird von ihr kurz misstrauisch beäugt, aber dann als halbe Portion abgetan, d.h. ignoriert! (Was dieser auch ganz lieb ist – sie hatte einen Heidenrespekt vor der Adlerdame, ganz besonders vor ihrem Schnabel).
Der Rest von uns ist hin und weg. Wir reihen uns ein in den Kreis ihrer Bewunderer und bedanken uns beim Team der Adlerwarte ganz herzlich für diese atemberaubende Begegnung!
Ihr wollt Gauki mal „in Natura“ erleben?  Dann nix wie los – auf zur Adlerwarte!

 

Die Eule, der Friedhof und das Grillfest

Alle zwei Jahre veranstaltet die Stadt Detmold für ihre Mitarbeiter einen Betriebsausflug mit anschließender Feier. Eulalia war den ganzen Tag noch hibbeliger als sonst, da sie bald zu ihrem ersten Ausflug als städtischer Mitarbeiter aufbrechen würde. Gegen Mittag machte sie sich zusammen mit zwei Kolleginnen bei strahlendem Sonnenschein (einige nannten es auch gleißende Hitze) auf den Weg zum Ehrenhain an der Blomberger Straße (eine von acht Touren, aus denen man wählen konnte).

Auf diesem Ehrenfriedhof wird den Toten aus zwei Weltkriegen, sowie junger Detmolder Soldaten, die bei einem Manöver an der Weser umkamen, gedacht. Das Besondere an diesem Ehrenhain liegt jedoch an der regionalen Tragödie, die 1917 zu dessen Errichtung geführt hat: Am 31. Mai 1917 kam es zu einer verheerenden Explosion in einer Detmolder Munitionsfabrik, bei der 72 junge Frauen und Männer ihr Leben ließen. Das Ausmaß der Explosion war besonders dramatisch, weil keine der vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen beachtet worden waren. Zur Rechenschaft für das Unglück wurde keiner gezogen. Vielmehr suchte man bereits ein paar Tage später in der Zeitung neue Arbeitskräfte, da die Produktion weitergehen musste (The Show must go on und so. Darüber mag man streiten…). Der Leiter der Fabrik übernahm dann später demonstrativ die Kosten für die Gedenkstätte, welche ein Jahr nach dem Explosionsunglück eingeweiht wurde.

Diese und viele andere, zum Teil sehr nachdenklich stimmende, Geschichten wusste der ehemalige Stadtarchivar Dr. Ruppert zu erzählen, der die Führung über den Friedhof geleitet hat. Selbst Eulalia wurde ganz still und flatterte bedächtig zwischen den großen Bäumen umher. Wer sich selber einmal einen Überblick über die Geschichte des Ehrenhains verschaffen möchte, findet HIER eine, von Dr. Ruppert verfasste, Darstellung.

Im Anschluss fand das Betriebsfest statt. Auch wenn man erst mit etwas gemischten Gefühlen die Gedenkstätte verlassen hat, kehrte doch die Fröhlichkeit bald wieder zurück, getreu Dr. Rupperts Motto: „Auch die Toten haben einmal gelebt und gelacht, also dürfen wir das auch.“ Eulalia fand sehr schnell zu ihrer alten, quirligen Form zurück und nervte uns ein wenig mit ihrer ständigen Frage, wann es etwas zu essen gäbe (nicht, dass uns nicht auch schon der Magen in den Kniekehlen gehangen hätte…). Natürlich ließ sie es sich auch nicht nehmen, mit ihrem obersten Chef, dem Detmolder Bürgermeister Herrn Heller, ein schönes, kühles Feierabendwasser zu trinken. Irgendwann waren wir dann tatsächlich alle satt und zufrieden (und unglaublich durchgeschwitzt) und haben uns auf den Weg zurück in unsere Nester gemacht.

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Ein abenteuerlicher Montag

Wer uns diese Woche auf Facebook beobachtet hat, sollte bemerkt haben, dass wir noch fleißiger waren als sonst. Wir wurden nämlich mal wieder fortgebildet und haben das Ladwig-Examen als Kreativlaboranten abgelegt (*Trommelwirbel*). Alles natürlich unter den strengen Blicken der Fachstelle.

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Wir haben unsere Köpfe (und Füße) zusammengesteckt und uns verbogen…

…bis wir ganz erschöpft waren (Lasst euch von unserem tapferen Lächeln nicht täuschen.).

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Am Ende des Tages waren wir zufrieden, mit dem was wir erreicht haben, und sind gespannt auf das, was noch vor uns liegt.

strase

Fortsetzung folgt…

*Epische Abspannmusik*

Faszination des Aquarells – Bilderausstellung

Faszination des Aquarells – so heißt die derzeitige Ausstellung bei uns in der Stadtbücherei. Dieser Faszination sind natürlich ganz besonders die 5 lippischen Maler  Hans-Helmut Kuhlmann, Marjan Reijns-Dijkstra, Gertrud Rimpler, Heide Schmiedeke und Resi Schwartges erlegen. Mit ihren Werken präsentieren sie uns eine Vielzahl von Themen und Ausdrucksformen rund ums Aquarell, mal figürlicher, mal abstrackter. Vom Portrait über die Naturstudie bis hin zur Landschaftsmalerei – diese Kunstform bietet alles!

.. und wer weiss, vielleicht erliegt auch ihr dem Charme des Aquarells!

Die Ausstellung ist bis zum 24. September 2016 bei uns in der Stadtbücherei im Veranstaltungsraum zu betrachten. Viel Spaß dabei!

 

Die Piraten sind los

Ein Piratenschiff auf unserer Büchertischwand, die Tische voller Piratenbücher,

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wild aussehende Kollegen mit Augenklappe und Piratentuch

Piraten

und ein heißes Piratengefecht auf unserer Hintertreppe.

Ihr merkt wir sind im Piratenfieber. Und das hat seinen Grund. Wir verleihen nämlich ab sofort eine Piraten-Party-Kiste voll mit Deko, Kostümen, Ideen und allen möglichen  Utensilien, die man für eine zünftige Piraten-Party benötigt.

Probiert es selber aus (so wie wir das gemacht haben)! Kiste (für Kinder im Alter von 5 – 10 Jahren + verrückte Junggebliebene jeglichen Alters) ausleihen und die wilde Meute loslassen!  Viel Spaß dabei! Weitere Infos zur Party-Kiste findet ihr hier:  Piraten-Party-Kiste-Inhalt