Beiträge mit dem Schlagwort: Eulalia

Eine Eule zur Eröffnung

 

So, endlich komm‘ ich auch Mal wieder an die Reihe. Meine Sekretärin hat nach den trubeligen Wir-haben-wieder-geöffnet-Tagen, dem Aneignen der neuen Bibliotheks-Software und dem Umstellen auf eine neue Verbuchungstechnik (RIFD) auch endlich wieder Zeit für mich und meine Blogbeiträge. Oder glaubt ihr etwa, ich tippe die selber? Ein-Flügel-Tipp-System? Iiiiiiieeh bewahre! Der umtriebige Journalist hat eine Sekretärin. Also, Madam, hau‘ in die Tasten und zeig‘ unseren Lesern mal, was an unserem ersten Öffnungstag nach unserer 3-wöchigen Schließung so los war und wie viele Bücher, CDs und DVDs zurückgegeben wurden.

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Und an alle, die bei uns an jenem Mittwoch“im Stau“ standen: Habt vielen Dank für eure Geduld!

Eure Eulalia

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Eulalia „Holmes“ – Freiheit im Müll

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„Hey, was soll das?“

Haben die mich tatsächlich für kurze Zeit hinter Gitter gebracht! Zum Glück sind es keine Einbrecher! In ihrem Aufräum-Wahn haben mich die Kollegen und Ihre Helfer (daher die fremden Personen) einfach übersehen – und das Regalelement vor mich gestellt. Guck mal an, ich kann sogar an der Seite rausfliegen.

Die stellen hier ja alles um und tragen auch vieles heraus. Manches ist ja echt Gerümpel.

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Ob das mit dem Auf- und Wegräumen so seine Richtigkeit hat? Ich frag einfach mal unsere Chefin!

Fortsetzung folgt…

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Eulalia „Holmes“ – verdächtige Geräusche

Da ist doch was? Ich habe doch gerade ein Geräusch gehört. Ich glaube es kommt von der Hintertür. Ich flieg mal hin und überprüf‘ die Lage. Je näher ich komme, desto lauter wird es. Könnten es vielleicht Einbrecher sein? Sind die nicht sonst leiser bei ihren finsteren Machenschaften? Ich guck mal vorsichtig um die Ecke. Da sind fremde Personen, die Sachen raustragen. Moment mal, das sind doch unsere Sachen! Die muss ich aufhalten!
„Stehen lassen, aber sofort! – Hey, was soll das?“

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Gibt es noch eine Fortsetzung? …

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Eulalia „Holmes“ – The beginning

Die Stadtbibliothek hat drei Wochen geschlossen!

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(Dramatisches Video) ↓

 

Kann das mit rechten Dingen zugehen? Die liegen doch wohl nicht auf der faulen Haut?

Fragen, die einfach in mir aufbrodeln und denen ich unbedingt auf den Grund gehen muss.

Also heißt es für mich; raus aus dem bequemen Nest und rein in die Ermittlungsarbeit. Mopse noch schnell Opas Umhang, Mütze und Leselupe. Man braucht ja schließlich das richtige Outfit – zwecks mentaler Einfindung!

Ich glaube, ich weiß auch schon, wo ich anfangen muss. Da liegt doch so ein verdächtiges langes Etwas auf dem Boden. Wo führt das denn wohl hin? Fortsetzung folgt…

 

 

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Begegnung mit einer „Grande Dame“

Wer durch diese Tür geht, betritt ihr Reich.

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Sie ist hier die Königin.

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 68 Jahre alt –  davon 67 Jahre als aktives Mitglied der Adlerwarte Berlebeck.
Sie ist fast 2 1/2 mal so alt, wie sie in „freier Wildbahn“ geworden wäre … und man merkt ihr das Alter kein bisschen an! Grandios, absolut unübertrefflich.
Sie hat schon diverse Betreuer verschlissen – und selbstverständlich hat sie auch ihren jetzigen voll im Griff!

Gauki, die afrikanische Schlangenadler(Gaukler)-Dame beherrscht die Szene.

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Unsere Eulalia wird von ihr kurz misstrauisch beäugt, aber dann als halbe Portion abgetan, d.h. ignoriert! (Was dieser auch ganz lieb ist – sie hatte einen Heidenrespekt vor der Adlerdame, ganz besonders vor ihrem Schnabel).
Der Rest von uns ist hin und weg. Wir reihen uns ein in den Kreis ihrer Bewunderer und bedanken uns beim Team der Adlerwarte ganz herzlich für diese atemberaubende Begegnung!
Ihr wollt Gauki mal „in Natura“ erleben?  Dann nix wie los – auf zur Adlerwarte!

 

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Die Eule, der Friedhof und das Grillfest

Alle zwei Jahre veranstaltet die Stadt Detmold für ihre Mitarbeiter einen Betriebsausflug mit anschließender Feier. Eulalia war den ganzen Tag noch hibbeliger als sonst, da sie bald zu ihrem ersten Ausflug als städtischer Mitarbeiter aufbrechen würde. Gegen Mittag machte sie sich zusammen mit zwei Kolleginnen bei strahlendem Sonnenschein (einige nannten es auch gleißende Hitze) auf den Weg zum Ehrenhain an der Blomberger Straße (eine von acht Touren, aus denen man wählen konnte).

Auf diesem Ehrenfriedhof wird den Toten aus zwei Weltkriegen, sowie junger Detmolder Soldaten, die bei einem Manöver an der Weser umkamen, gedacht. Das Besondere an diesem Ehrenhain liegt jedoch an der regionalen Tragödie, die 1917 zu dessen Errichtung geführt hat: Am 31. Mai 1917 kam es zu einer verheerenden Explosion in einer Detmolder Munitionsfabrik, bei der 72 junge Frauen und Männer ihr Leben ließen. Das Ausmaß der Explosion war besonders dramatisch, weil keine der vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen beachtet worden waren. Zur Rechenschaft für das Unglück wurde keiner gezogen. Vielmehr suchte man bereits ein paar Tage später in der Zeitung neue Arbeitskräfte, da die Produktion weitergehen musste (The Show must go on und so. Darüber mag man streiten…). Der Leiter der Fabrik übernahm dann später demonstrativ die Kosten für die Gedenkstätte, welche ein Jahr nach dem Explosionsunglück eingeweiht wurde.

Diese und viele andere, zum Teil sehr nachdenklich stimmende, Geschichten wusste der ehemalige Stadtarchivar Dr. Ruppert zu erzählen, der die Führung über den Friedhof geleitet hat. Selbst Eulalia wurde ganz still und flatterte bedächtig zwischen den großen Bäumen umher. Wer sich selber einmal einen Überblick über die Geschichte des Ehrenhains verschaffen möchte, findet HIER eine, von Dr. Ruppert verfasste, Darstellung.

Im Anschluss fand das Betriebsfest statt. Auch wenn man erst mit etwas gemischten Gefühlen die Gedenkstätte verlassen hat, kehrte doch die Fröhlichkeit bald wieder zurück, getreu Dr. Rupperts Motto: „Auch die Toten haben einmal gelebt und gelacht, also dürfen wir das auch.“ Eulalia fand sehr schnell zu ihrer alten, quirligen Form zurück und nervte uns ein wenig mit ihrer ständigen Frage, wann es etwas zu essen gäbe (nicht, dass uns nicht auch schon der Magen in den Kniekehlen gehangen hätte…). Natürlich ließ sie es sich auch nicht nehmen, mit ihrem obersten Chef, dem Detmolder Bürgermeister Herrn Heller, ein schönes, kühles Feierabendwasser zu trinken. Irgendwann waren wir dann tatsächlich alle satt und zufrieden (und unglaublich durchgeschwitzt) und haben uns auf den Weg zurück in unsere Nester gemacht.

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In Detmolds Allerheiligsten

Das Detmolder Rathaus hat ja so einige Türen – aber wir konzentieren uns jetzt mal auf diese:

Auf zum Bürgermeister

Wer sie aufmacht (ich hoffe derjenige ist auch dazu berechtigt?!) findet sich in einem kleinen Vorraum wieder.

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Dort gibt es – wer hätte es gedacht – eine weitere Tür. Die hat einen ganz besonderen Clou – sie ist doppelt!

Und schon sind wir drinn im Allerheiligsten: Im Büro des Bürgermeisters. Der ist zwar leider außer Haus (das bringt der Job so mit sich), aber wir dürfen trotzdem ein paar Bilder machen.

Hier sitzt er also und tüftelt am Geschicke Detmolds.

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Sollte er mal einen freien Kopf brauchen, so hat er einen wunderbaren, von Blumen gesäumten, Blick über unseren Marktplatz.

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Unsere Eulalia war bei dem Besuch dabei und hat sich sehr wohlerzogen und gesittet benommen. Aber als sie tatsächlich in Bürgermeisters Büro ein Eulenbild fand, da war sie total begeistert und natürlich nicht mehr zu halten. Wir mussten sie unbedingt samt Bild fotografieren. … und sie besteht natürlich auf Veröffentlichung desselben.

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Wir bedanken uns ganz herzlich beim Bürgermeister und seiner Pressestelle, dass wir einen Blick in seine Räumlichkeiten werfen durften und die Bilder allen Interessierten zeigen können.

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Eule am Watt

Kuckuck

So, nur noch die Sandalen verstauen und ab ins Watt. Ein Wochenende Cuxhaven liegt vor mir und ich freue mich schon die ganze Zeit wie verrückt darauf, meine Füße ins Wasser zu bekommen.

Also, Rucksack auf, Sandalen r…..

Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt. Eulalia, was machst du denn hier?

Da hat sich diese kleine verrückte Eule doch glatt in mein Gepäck geschmuggelt. Okay, was soll’s, es ist sowieso nicht mehr zu ändern. Machen wir das Beste draus.

Und Eulalia hat definitiv das Beste daraus gemacht.

Sie hat, wie immer, mit den Herren geflirtet, Seebär

keinen Drink ausgelassen… und sich im Liegestuhl schlafen gelegt,

 

Sie hat

im Sand gesessen (manchmal sogar ganz still und andächtig)

Meerblick

und die Bekanntschaft mit dem ein oder anderen Meeereslebewesen gemacht.

Da sie sich insgesamt aber relativ „zivilisiert“ benommen hat, konnte auch ich den Strand und das „Schlick-ern“ im Watt genießen.

Am Ende war es für uns Beide ein wunderschönes Wochenende, das leider viel zu schnell vorüber ging.

Jetzt machen wir die Gegend um den Donoper Teich unsicher, denn – irgendwie fehlt uns das Wasser!

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Ritter, Ehre und ein Tjost

 

Stellt euch vor, ihr wacht auf und seid umringt von Menschen in mittelalterlicher Kleidung – Ritter, Edelfrollein, Spielleute und dunkle Gestalten und dann auch noch fremde Gerüche, seltsame Klänge und poetische Sprache. Wo kannst du nur sein? Ist doch klar, du bist in der Nähe von Leibzig auf Schloss Trebsen bei den alljährlich stattfindenden Ritterspielen.

Regenten, Popen und Edelfrollein lieferten sich hitzige Wortgefechte, Spielleute und Gaukler entlockten dem Volk staunende Blicke und schallendes Gelächter und Handwerker boten kunstvoll gefertigte Waren dar.

Und dann kämpften auch noch stattliche Ritter hoch zu Ross in einem Tjost (für alle Unwissenden: das ist ein Lanzenkampf) um die Ehre eines armen Weibes, das zu Unrecht als Hexe bezeichnet wurde. Und diese Ehre musste doch verteidigt werden, oder was meint ihr?  So ritten also die tapferen Ritter mit ihrem Rössern durchs Feuer, erstachen ein Wildschwein (natürlich kein echtes), und, und, und. Und die ganze Zeit war das Volk beteiligt, indem es die ehrbaren Ritter bei Erfolg bejubelte und die Bösen ausbuhte! Welch eine Stimmung!

Und dann dieser verführerische Geruch nach leckerem Heurekaner (Vollkornbrötchen z.B. mit Schinken und Käse gefüllt)  und Langos (Hefeteigfladen mt Sauerrahm, Käse, Speck und Zwiebeln), hmm mir läuft jetzt noch das Wasser im Munde zusammen.

Eulalia war, wie ihr unten sehen könnt, auch ganz begeistert und hat sich gleich an den erstbesten Ritter heran geschmissen.

Wollt ihr das alles auch einmal erleben, dann Pfingsten 2017 ab nach Trebsen in Sachsen. (KB)

 

 

 

 

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Wasser und Berge

Mein normales Umfeld ist immer so hügelig und deshalb hat es mich dieses Mal in den Norden von Deutschland gezogen, wo ich meinen Blick schweifen lassen konnte und den Horizont gesehen habe. Doch bevor ich ganz ans Meer geflogen bin, habe ich eine kleine Pause am Großen Segeberger See gemacht, der rein zufällig in Bad Segeberg liegt.Am großen See 12
Da saß ich also, ein bisschen außer Atem und erschöpft von dem Langstreckenflug und betrachtete das stille Wasser vor mir. Leider kam die Sonne nur alle paar Minuten mal hervor, aber es war trotzdem schön. Ich habe viele verschiedene Tiere gesehen und ich bin an einem komischen Monument vorbeigekommen. Da waren verschiedene Muster drauf, die aber alle Neue Freunde Ente 2nicht zusammengepasst hatten.  Also bin ich ein bisschen drumherum geflogen und als ich es dann von einer anderen Seite betrachtet hab, kam auch ein vernünftiges Bild heraus. Es zeigte einen Indianerkopf. Wahrscheinlich, weil in Bad Segeberg jedes Jahr die Karl-May-Spiele stattfinden. Diese werden im Kalkbergstadion aufgeführt und das wollte ich mir dann auch gleich angucken. Also das Stadion, nicht die Karl-May-Spiele. Der Weg dorthin war gar nicht so leicht und ich musste schon bei der ersten Steigung an zwei Wächtern vorbei. Sie taten so, als würden sie ganz entspannt auf dem Gras liegen, aber je näher ich kam, desto aufbrausender wurden sie. Also breitete ich meine, noch leicht erschöpften, Blick hinter die Kulissen 2Flügel aus und flog über sie hinweg. Erst an der nächsten Kurve landete ich wieder und entdeckte den Kleinen Segeberger See. Ein wenig versteckt, aber doch da. Nachdem ich den also eine Weile betrachtet hatte, ging es weiter den Kalkberg hinauf. Nach einer steilen Treppe entdeckte ich einen Brunnen, der im Berg drinne war. Da wollte ich auf keinen Fall reinfallen und nach einem kurzen Blick ging es weiter. Ich entdeckte den Schauplatz der Karl-May-Spiele und war auf einmal Denkt sie wäre eine Fledermaushinter den Kulissen und konnte sehen, wie das alles aufgebaut wurde.
Doch nicht nur die Karl-May-Spiele finden hier statt, in dem Kalkberg selber hausen eine Menge Fledermäuse, deswegen habe ich auch viele Informationen darüber auf dem Weg gesammelt. Dann war da auf einmal dieses Loch im Berg. Ich habe es angeguckt. Es hat mich angeguckt. Ich habe es wieder angeguckt und da war es auch schon geschehen. Jetzt war ich die Fledermaus in diesem Berg.
Dennoch war sehr anstrengend den Berg hochzukommen, deshalb legte ich eine kurze Pause ein und wurde auch direkt angesprochen, was ich denn hier tue. Also erzählte ich von meinen Vorhaben die Welt zu bereisen und die verschiedensten Orte zu entdecken.Blick vom Kalkberg 1
Nun musste ich nur noch eine Treppe hinauf und da war dann endlich die Spitze vom Eis … ähm Kalkberg. Die Aussicht war total schön und eine willkommene Abwechslung zu den ganzen Hügeln zu Hause. In der Mitte der Aussichtsplattform gab es eine Platte mit den Entfernungen zu den verschiedensten Orten und wäre es nicht so bewölkt gewesen, hätte ich sogar die Türme von Lübeck sehen können.
Also machte ich mich auf den Weg zurück zu meiner Gastfamilie. Ich genoss gerade die letzten Sonnenstrahlen, als ich im Augenwinkel eine Bewegung wahrnahm.  Sie war geschmeidig. Sie war lautlos. Sie war zum Jagen. Angst stieg langsam in mir auf. Ich konnte mich nicht rühren. Der Atem kam näher. Etwas kitzelte mich im Nacken. Dann am Ohr. Ich rechnete bereits mit dem Schlimmsten. Doch es ging an mir vorbei und ich sah nur noch weiße Pfoten und orangefarbenes Fell. Es ließ sich nieder und guckte den Vögeln hinterher. Man klärte mich auf und berichtete, dass dieses Tier der Hauskater und sehr friedlich sei. Darum traute ich mich doch etwas näher heran und mir geschah tatsächlich nichts. So saß ich neben ihm und wir schauten gemeinsam nach draußen.Neuer Freund Kater 6

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